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Rode Podcaster Test

179,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 17. Oktober 2017 8:31
MikrofontypDynamisch
Membrangröße1 Zoll
Phantomspeisungnein
Gewicht610 g
EignungSprache

Das Rode Podcaster ist ein sehr bekanntes und beliebtes Mikrofon für Podcasts, YouTube und kleinere Sprachaufnahmen im Homerecording Studio. Das dynamische Mikrofon mit einer 1 Zoll großen Membran sorgt für tolle Aufnahmen von Sprache, egal in welchem Aufnahmeumfeld. Das Mikrofon bietet dabei auch einen Kopfhörer-Anschluss im Format 3,5 mm, sodass auch Consumer-Kopfhörer zum Mithören verwendet werden können. Dank des USB Anschlusses muss beim Podcaster im Gegensatz zum Procaster kein USB Audio Interface angeschafft werden.


Gesamtbewertung

88%

"Gut"

Soundqualität
90%
Ausstattung
88%
Verarbeitung
90%
Preis / Leistung
84%

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Rode Podcaster Mikrofon Test

Redaktionell getestet

Redaktionell getestet

Das Rode Podcaster ist ein USB Mikrofon, das eine besonders ausgefallene Kombination aus Bauweise und Membran bietet: Das Rode Podcaster ist nämlich ein dynamisches Mikrofon mit einer 1 Zoll großen Membran (also ein echtes Großmembranmikrofon). Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Modell um ein Gerät, das vor allem zur Aufnahme von Sprache im Homestudio verwendet werden soll. Die dynamische Bauweise in Kombination mit der großen Membran sorgt für wenig Hintergrundgeräusche, sowie für tolle Höhen und eine gute Aufnahmequalität bei Sprachaufnahmen.

Neben dem Rode Podcaster gibt es vom australischen Hersteller Rode noch das Procaster. Dies ist ebenfalls ein Großmembran-Mikrofon mit dynamischer Bauweise, das allerdings nicht über einen USB-Anschluss, sondern über einen analogen XLR-Anschluss verfügt. So muss zum Procaster ein Audio Interface angeschafft werden – beim Podcaster nicht. Beide Varianten haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. In unserem Rode Podcaster Test zeigen wir, was dieses Mikrofon in der Praxis wirklich taugt.

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Redaktions-Testbericht. Das bedeutet, dass dieses Produkt nicht von einem anderen Nutzer getestet wurde, sondern direkt von unserer Redaktion genutzt wurde. Die Bilder in den Testberichten wurden zum Teil von uns selbst angefertigt. Alle Produkte auf Homerecording-Forum.de wurden tatsächlich von uns im Homerecording Studio unter realen Bedingungen getestet.

Die Soundqualität

Die Soundqualität des Rode Podcaster ist genau so, wie man es von einem Rode Mikrofon erwarten würde – und dennoch ist der Klangcharakter dieses Geräts komplett anders als das, was man sonst im Homerecording Bereich kennt. Das liegt vor allem an der ungewöhnlichen Kombination aus dynamischer Bauweise des Mikrofons und großer Mikrofonmembran. Die große Membran kennt man normalerweise nur von Kondensatormikrofonen. Dabei hat diese ungewöhnliche Kombination durchaus Vorteile, die sich auf den zweiten Blick erschließen.

Die dynamische Bauweise des Mikros sorgt dafür, dass Hintergrundgeräusche kaum mit aufgenommen werden und auch Echos und Raumanteil wesentlich weniger auf den Aufnahmen finden. Die große Mikrofonmembran reduziert den Einfluss von Hintergrundgeräuschen noch weiter. Zusätzlich klingen die Höhen des Mikrofons sehr seidig – also genau das, was man von einem Großmembran-Mikrofon erwartet. Ales in allem liefert diese Kombination beim Rode Podcaster also alles, was man von einem USB Mikrofon für Sprachaufnahmen erwarten würde.

Die Aufnahmequalität des Sounds ist hervorragend. Zwar wird die Detailgetreue des Klangs nicht so gut aufgenommen wie bei Kondensatormikrofonen – dies stört jedoch nicht weiter. Primär dürfte das Rode Podcaster für Sprachaufnahmen und / oder Interviews verwendet werden. Von den Bässen über die Mitten bis hin zu den seidigen Höhen: Wer qualitativ hochwertige Sprachaufnahmen anfertigen möchte, der ist hier genau richtig beraten. Und dabei kommt man mit diesem USB Mikrofon noch wesentlich günstiger weg als mit einem analogen XLR-Mikrofon und einem Audio Interface.

Die Ausstattung

Die Ausstattung bei diesem USB Mikrofon kann durchaus als unüblich bezeichnet werden: Die Kombination aus großer Mikrofonmembran und dynamischer Bauweise ist äußerst selten, hat jedoch ihre Vorteile. Die große Membran sorgt dafür, dass Hintergrundgeräusche nicht direkt auf den Aufnahmen landen. Das sorgt auch im Homestudio für eine gute Aufnahmequalität, die nicht durch Echos oder andere Störgeräusche beeinträchtigt wird. Die dynamische Bauweise verstärkt diesen Effekt noch und lässt die Höhen wunderbar seidig und weich klingen.

Das Rode Podcaster ist ganz klar für die Aufnahme von Sprache im Homestudio ausgelegt. Das wird nicht nur im Design des Mikrofons klar, sondern auch in der Ausstattung. Während Kondensatormikrofone detailliertere Aufnahmen liefern und deshalb gerne für Instrumentenmikrofone oder universell einsetzbare Geräte genutzt werden, bietet das Rode Podcaster als dynamisches Mikrofon mit großer Membran ein hervorragendes Setting für qualitativ hochwertige Sprachaufnahmen ohne Hintergrundgeräusche oder Störungen. Das Gewicht des Mikrofons sorgt in der Praxis aber dafür, dass es von einem sehr stabilen Stativ gehalten werden sollte.

Das Rode Podcaster ist ein USB Mikrofon. Das bedeutet, dass eine externe Stromversorgung über ein Audio Interface nicht benötigt wird. Hier ist die A/D-Wandlung direkt in das Mikroofn integriert. Ein Anschluss für Kopfhörer im 3,5mm Format erlaubt das Mithören der Aufnahmen. Über einen Drehregler kann der Gain, also die Aufnahmelautstärke, nochmals feinjustiert werden. Wer ein universell einsetzbares Mikrofon sucht, der sollte zu einem Kondensatormikrofon greifen – für Sprachaufnahmen im Homerecording Studio ist die Ausstattung bei diesem Mikrofon aber bestens geeignet.

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Die Verarbeitung

Das Rode Podcaster wird wie alle anderen Rode Mikrofone auch in Australien gefertigt. Während andere Hersteller im asiatischen Raum fertigen lassen, hat man hier in lokale Produktionsanlagen investiert. Entsprechend hochwertig sind die Mikrofone und übrigen Geräte auch verarbeitet. Insbesondere die Spaltmaße und verwendeten Materialien sind absolut top. Der Mikrofonkörper besteht aus Plastik, was vermutlich das Gesamtgewicht des Modells reduzieren soll. In unserem Rode Podcaster Test hat sich der Körper deshalb aber nicht minderwertig angefühlt – im Gegenteil: Die Rillen an der Seite des Mikrofons erleichtern das Halten mit der Hand. Der Mikrofonkorb besteht aus Metall und auch hier gibt es keine Verarbeitungsmängel.

Am Mikrofon selbst gibt es einen Anschluss für Aux-Kabel im 3,5 mm Format für Kopfhörer, sowie einen Drehschalter für die Aufnahmelautstärke. Der Regler hat einen guten Widerstand, sodass die Lautstärke sehr genau feinjustiert werden kann. Das mitgelieferte USB Kabel und der Ring-Adapter für Mikrofonhalter und Mikrofonständer erfüllen ihren Zweck. Wichtig ist, dass bei einem Mikrofonständer – insbesondere bei Gelenkarmen – auf einen guten Hersteller und ein starkes Produkt zurückgegriffen wird. Das Gewicht des Mikrofons ist mit über 600 Gramm doch sehr hoch, sodass kleine oder schwache Mikrofonständer kaum in der Lage sind, dieses Mikrofon effizient und langfristig fixieren zu können.

Das Preis/Leistungs-Verhältnis

Das Rode Podcaster ist ein USB Mikrofon, das vor allem für die Aufnahme von Sprache gedacht ist. Die außergewöhnliche Kombination aus dynamischer Bauweise und 1 Zoll großer Membran unterstreicht diesen Anspruch. Die Aufnahmequalität dieses Mikrofons bei Sprachaufnahmen ist wirklich sehr gut – nicht umsonst ist dieses Gerät die erste Wahl vieler bekannter Podcaster und YouTuber. Die Verarbeitung ist, wie man es von Rode gewohnt ist, sehr gut und auch die Ausstattung des Mikrofons macht dem Hersteller und der Ausrichtung auf Sprachaufnahmen alle Ehre. Das mitgelieferte Zubehör ist zwar eher dünn besetzt, mehr braucht man für den Anfang aber auch gar nicht. In unserem Rode Podcaster Test waren wir vor allem vom einfachen Workflow mit diesem Mikrofon begeistert.

Alles in allem ist das Rode Podcaster ideal für Einsteiger geeignet, die einen Podcast oder YouTube Kanal starten möchten. Dank des USB-Anschlusses muss kein zusätzliches Equipment angeschafft werden, sondern es kann direkt losgelegt werden. Wer Gesang und Musik aufnehmen möchte, der sollte eher zu einem Kondensatormikrofon greifen. Für reine Sprachaufnahmen gibt es jedoch kaum eine einfachere und bessere Alternative. Lediglich das hohe Gewicht des Mikrofons sollte im Hinterkopf behalten werden. Mit einem guten Tischstativ, Mikrofonständer oder Gelenkarm ist dies jedoch auch kein Problem. Insbesondere Podcaster und YouTuber dürften mit diesem USB Mikrofon für Sprachaufnahmen ihre Freude haben.

Kommentare


Albert Brunner 18. Juli 2017 um 11:47

Ich habe neulich das Rode Podcaster bei Amazon bestellt und konnte direkt ein paar Aufnahmen machen, da man wegen dem USBAnschluss ja kein audio Interface braucht. Ich bin hoch begeistert von diesem Mikrofon und die Aufnahmen klingen wirklich gut!
Warum hab ich mir dieses Mikro gekauft? Ganz einfach, ich habe bei Facebook einen Podcast / Videolog gesehen zum Thema Online Marketing und der Redner hatte genau dieses Mikrofon. Die Qualität hat mich da überzeugt und wenn ich mit USB Anschluss schon kein Interface mehr brauche, dann ist das natürlich noch umso besser.
Der XLR Anschluss macht das Interface oder Mischpult ja erst nötig aber dann muss man noch mehr Geld ausgeben. Jetzt kann ich für nicht mal 200 Ocken tolle Aufnahmen machen. Den Testbericht hier zum Rode Podcaster habe ich leider erst im Nachhinein gefunden, aber ist ja auch nur eine Bestätigung für das was ich berichten kann.

Grüße!


Niklas 20. Juli 2017 um 12:57

Das Mikrofon verfügt über eine tolle Aufnahmequalität beim Aufnehmen von Sprache, für Gesang ist das Ding aber absolut ungeeignet. Habe mir dieses Mikrofon gekauft, weil bei Amazon, wenn man nach „Mikrofon“ sucht, das Rode Podcaster ziemlich weit oben kommt. Habe mir keine Testberichte dazu durchgelesen, sonst hätte ich das wohl besser gewusst.

Die Sprachaufnahmen waren gut, habe Rapmusik damit aufgenommen. Beats kamen von YouTube – natürlich nur für mich privat als Hobby. Wenn man aber in richtigen Gesang wechselt, zeigen sich Schwächen. Bei den Höhen wird das ganze etwas schwierig und der Gesang klingt irgendwie „hohl“. Weiß nicht, wie man das besser machen könnte, habe mir jetzt einfach mal ein Samson G-Track USB bestellt – damit ist das dann hoffentlich besser.

Ein Audio Interface mit einem anderen Mikrofon, das diesen dreipoligen Anschluss hat, würde ich ungern kaufen, da das ja mega teuer ist. Dafür ist mir das Hobby dann einfach nicht professionell genug. Hat sonst jemand Erfahrungen mit einem guten USB Mikrofon, das man für Gesangsaufnahmen benutzen kann?
Danke!


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